Geschichte
 

Das älteste Werk der heutigen EUROPIPE-Anteilseigner verdankt seine Existenz Ludwig XIV! Seine Majestät erteilte im Jahre 1685 die Erlaubnis, in Dillingen an der Saar ein Stahlwerk zu errichten. 1804 walzten Ingenieure hier das erste Stahlblech des Kontinents. Fünf Jahre später wandelte man das Unternehmen – diesmal mit kaiserlicher Genehmigung durch Napoleon I. – in die erste Aktiengesellschaft Deutschlands um.

Seither ist Dillingen auf technischen Gebieten immer wieder als Pionier hervorgetreten: 1897 lief das erste elektrische Feinblechwalzwerk Europas an, 1961 die erste Brammenstranggießanlage der Welt. 

Im Ruhrgebiet – heute Standort unserer Unternehmenszentrale – war man ebenso erfinderisch. Ein Unternehmen der späteren Mannesmannröhren-Werke fertigte 1845 das erste geschweißte Stahlrohr Kontinental-Europas.

Gut 40 Jahre später gelang es den Brüdern Mannesmann, allein durch Walzen Stahlrohre ohne Naht herzustellen. Aus ihren Rohren wurde 1890 im Kaukasus die erste Pipeline der Welt verlegt. Eine zweite, 1907 fertig gestellte Ölleitung war jahrzehntelang die längste Pipeline der Welt. 1970 setzte Mannesmann als erstes Unternehmen in der Stahlerzeugung ausschließlich Strangguss für Großrohre ein. So ist es bis heute geblieben: Der Name Mannesmann ist weltweit ein Synonym für hochwertige Stahlrohre aller Art.

Die beiden Pioniere der Stahlindustrie – die AG der Dillinger Hüttenwerke und die Mannesmannröhren-Werke AG – legten im Jahre 1991 ihre Erfahrung und Kompetenzen im Großrohrsektor zusammen: EUROPIPE wurde gegründet.

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07.2010


Über das Handelshaus EUROTUBE in Kaarst/Deutschland gelang es EUROPIPE, insgesamt 97.000 t Großrohre für Russland zu buchen. 30.000 t gehen in den Abmessungen 1.020 x 13 mm an die ...

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